Eignungssichtung als Schulhund

Als Nächstes sollten Sie sich die Frage der Eignung als Schulhund stellen, ob der Hund die notwendigen Voraussetzungen mitbringt. Mit der optionalen Eignungssichtung möchten wir Ihnen eine zusätzliche Sicherheit für ein erfolgreiches Bestehen des Lehrgangs bieten und ggf. frühzeitig mögliche Korrekturerfordernisse am Verhalten des Hundes herauskristallisieren.


Dafür bieten wir auf dem Hundsportplatz des Hundesport MV e.V. in Kavelstorf (südlich von Rostock) mehrere individuelle Sichtungstage an.

Voraussetzungen an den Hundeführer

Eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. Studium in einem pädagogischen oder sozialen (helfenden) Beruf. Zudem sollte eine mehrjährige Erfahrung in der Führung bzw. Haltung von Hunden gegeben sein. Der Nachweis kann entweder in Form einer Mitgliedschaft in einem Hundesportverein oder mittels Prüfungen o.ä. nachgewiesen werden. Im Bedarfsfalle sprechen Sie uns bitte einmal direkt an.

Sichtung zur Eignung als SchulhundVoraussetzungen an den Hund
Grundsätzlich eignen sich alle Hunde unabhängig von Größe oder Rasse für die Arbeit als Therapie- bzw. Schulbegleithund. Schauen Sie sich unsere Hunde an, – das sind nicht immer die üblichen „Kuschelhunde“ und trotzdem lieben die Kinder sie 🙂 Allerdings sollten sie ausdrücklich wesensfest und gesund sein sowie einen ausgeprägten Spieltrieb besitzen. Wie immer ist es auch entscheidend, wer am anderen Ende der Leine steht – je besser der Hundeführer … aber dazu soll ja auch dieser Lehrgang beitragen.

Als Mindestalter für die Eignungssichtung setzen wir zwölf Monate (des Hundes) voraus, weil jüngere Hunde schlichtweg noch nicht ausreichend beurteilt werden können. Selbstverständlich können Sie den Lehrgang aber auch mit einem jüngeren Hund und ohne Eignungssichtung beginnen.
Zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung des einjährigen Lehrgangs sollte der Hund idealerweise 30 Monate alt sein. Auch hier gilt: er darf gerne auch jünger sein, jedoch ist er dann in seinem Wesen noch nicht ausreichend gefestigt.

Läufige Hündinnen werden zu den Seminaren grundsätzlich nicht zugelassen. Des weiteren ist zu berücksichtigen:

  • Nachweis einer Tiefhalter-Haftpflichtversicherung
  • Einwandfreier Gesundheitszustand, geimpft und wurmfrei
  • Kommunikationsfreudig
  • Geduld & Gelassenheit
  • Lernbegierig
  • Hohe Reiztoleranzschwelle
  • Kontaktfreudig gegenüber Artgenossen
  • Ausgesprochen tiefe Beziehung zum Besitzer
  • Aggressionslosigkeit
  • Wesensfest und stark belastbar

Sichtung zur Eignung als SchulhundSpätestens zum Zeitpunkt der Abschlussprüfung sollte der Hund alle Fertigkeiten beherrschen, die einen wohlerzogenen, menschenfreundlichen Hund kennzeichnen. Je besser die vorhandene Basis ist, umso leichter können spezielle Fertigkeiten für die Einsätze eingeübt werden.

Folgende Voraussetzungen erachten wir als wichtig, die – soweit entsprechend des Alters des Hundes schon möglich – in der Eignungssichtung untersucht werden:
Der Hund …

  • beherrscht die Grundsignale Sitz, Platz, Bleib usw.
  • geht an lockerer Leine
  • kann ohne zu knurren, ausdauerndes Bellen oder Angriffslust zu zeigen, andere Hunde treffen
  • verhält sich ruhig, wenn die Hundeführer eine andere Person begrüßt
  • verhält sich ruhig an der Seite seines Hundeführers und in einer Gruppe von spielenden oder lärmenden Kindern
  • bleibt weitgehend ruhig, wenn er von einer Fremdperson berührt wird
  • kann unerwartete Geräusche ertragen und zeigt sich dabei nur wenig ängstlich bzw. verstört
  • zeigt keine aggressiven oder beschützerischen Reaktionen
  • kann aus Spielsituationen abgerufen werden
  • gibt Fressen, das er gefunden hat, problemlos ab
  • kann einige Minuten unangeleint sitzen oder liegen bleiben, wenn sich der Hundeführer von ihm entfernt.

Ihr Ansprechpartner für die „Sichtung für die Eignung als Schulhund“:

Jörg Vogelgesang


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